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News zu Nicolas Cage |
Nicolas Cage
Bürgerlicher Name: Nicholas Kim Coppola
Beruf: Schauspieler, Produzent
Geburtsort: Long Beach, Kalifornien, USA
Geburtsdatum: 7.1.1964
Staatsangehörigkeit: amerikanisch
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"There's a fine line between the Method actor and the schizophrenic."
Nicolas Cage
"[Nic is] the jazz musician of acting."
David Lynch |
Autogrammadresse:
Nicolas Cage
C/O VIP Fan Mail Service
PO Box 69646
Los Angeles, CA 90069
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Biographie:
 
Cage bleibt immer Cage, ob im Vordergrund eines David Lynch, Francis Ford Coppola, Joel Schumacher oder John Woo. Die Mischung aus quintessentieller Coolness, dem simplen Charme eines "Jedermanns" und einer gewissen Komplexität, die der Zuschauer hinter seinen Augen wahrnimmet (oder annimmt) erzeugen eine Spannung, die uns Cage nie langweilig werden läßt. Ganz und gar kein Chamäleon schlüpft er in die unterschiedlichsten Rollen und spielt großartig als Actionheld, Komiker, Engel auf Erden, lebensmüder Alkoholiker oder Tough Guy.
 
Nic Cage wurde am 7. Januar im südkalifornischen Long Beach als Nicholas Kim Coppola geboren. Seine Kindheit war recht kompliziert, obwohl er heute selten darüber spricht. Als Cage sechs Jahre alt war begannen die schwierigen Depressionen und schizophrenen Zustände seiner Mutter, der Tänzerin und Choreographin Joy Vogelsang, die oft Monate im Krankenhaus zubrachte. Ihre Ehe mit dem Literaturprofessor August Coppola war am auseinanderbrechen. Sechs Jahre später, Cage war inzwischen 12, ließen sich die beiden scheiden. Coppola zog mit seinen drei Söhnen zunächst nach Beverly Hills, damit sie eine bessere Schule besuchen konnten, Bildung war alles. Kurz darauf zu zogen sie zu seinem berühmten Bruder Francis Ford Coppola nach San Franciso im Norden Kaliforniens.
 
Cage zog sich mehr und mehr in sein psychologisches Schneckenhaus zurück. Schon zu Zeiten der elterlichen Ehestreitigkeiten wäre er am liebsten in den Fernseher gekrochen, wo andere Leute ein fremdes Leben lebten. An der neuen Schule war er wahrhaftig ein Fremder, der Außenseiter. Im Alter von 17 verließ er die Agonie der Highschool, um Schauspieler zu werden. Der Vater war entsetzt. Sein Wunsch war, daß sein Sohn Schriftsteller werden solle.
Beim Vorsprechen fand Cage, daß an seinen berühmten Name extrem hohe Erwartungen und sonstige Voreingenommenheit geknüpft war. Er beschloß, aus Coppola ein Cage zu machen, ein Name den er einem Comic Book entlieh. Mit neuem Namen fanden sich erste kleine Parts ("Ich glaub` ich steh` im Wald!", "Valley Girl"), Jobs als Popkornverkäufer im Kino und endlich den Part des Smokey, ironischerweise in einem Film seines Onkels: "Rumble Fish" (1983). Als positiven Nebeneffekt befreundete Cage am Set den Sänger Tom Waits, der in Coppolas subtilem Schwarzweißfilm auch eine Rolle spielt. Seitdem filmt Cage mehr oder weniger ununterbrochen - auch in Filmen seines berühmten Onkels: "Cotton Club" (1984), "Peggy Sue hat geheiratet" (1986).
 
Durch die federleichte Komödie "Mondsüchtig", an der Seite von Cher, erlangte Cage die Beachtung des Mainstreamkonsumenten, blieb aber trotzdem der coole Cage, ein Image, dem er mit "Wild at Heart" (1990) die Krone aufsetzte. Teenager und reifere Männer wollten sein wie Sailor in seiner extravaganten Schlangenlederjacke. Sein Image als dunkler Prinz, als personifizierte Coolness und Nonchalance änderte sich erst mit dem Drehbeginn einer Reihe von Actionfilmen. Wie konnte der Mann, der für seine Rolle als gebrochener Alkoholiker in "Leaving Las Vegas" einen Oscar entgegennahm, unser "Method Actor Man", sich an das Popkornkino verkaufen? Cage sieht die Dinge eben etwas anders. "Action erlaubt Dir nur wenig Zeit einen gewissen Punkt klarzumachen. Action lehrt Dich sehr sehr knapp zu sein. Es war eine Lernerfahrung." Zudem war es nach der "Sonnenschein-Trilogie" ("Mondsüchtig", "...aber nicht mit meiner Braut - Honeymoon in Vegas " und "2 Millionen $ Trinkgeld") wieder Zeit für ein weiteres Filmtrio: "The Rock - Fels der Entscheidung", "Con Air" und "Im Körper des Feindes". Sean Pean und andere sogenannte Freunde distanzierten sich öffentlich von Cage und warfen ihm Opportunismus vor. Cage dagegen hat sich vorgenommen, als einer der wandlungsfaehigsten und idiosynkratischsten Mimen seiner Zeit, alle Facetten der Schauspielerei zu erforschen. Action ist dabei eben nur eine von vielen.
 
Vor Jahren sah Cage im Fernsehen ein Interview mit dem Sänger der Doors, Jim Morrison, dass kurz vor seinem Tod im Alter von 27 Jahren aufgenommen wurde. In dem Interview hat Morrison plötzlich die Erleuchtung, daß er noch nie einen Song geschrieben hat, der reines Glück ausstrahlt. Cage sah die Sendung als Omen, in seiner eigenen Arbeit als Schauspieler nicht nur auf der Schattenseite zu bleiben und seine dunkle Seite zu erforschen. Actionkino ist für Cage Kino in seiner reinsten Form. Das Denken ist quasi ausgeschaltet, was für viele Menschen ein momentaner Glückszustand bedeutet.
Mit seiner eigenen Produktionsgesellschaft Saturn Films (www.saturnfilms.com), kehrt Cage zum Spirit des Independent Films zurück. Sein erstes Projekt mit dem Arbeitstitel "Shadow of the Vampire" (2000) erzählt die Entstehungsgeschichte des Horrorstummfilms aus den 20er Jahren "Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens". Fokus ist dabei die schwierige Beziehung zwischen dem Regisseur Murnau (gespielt von John Malkovich) und seinem Star Schreck (Willem Dafoe).
 
Cage ist seit dem 8. April 1995 mit Patricia Arquette verheiratet. Die beiden lernten sich in den frühen 80er Jahren kennen. Tatsächlich machte ihr Cage an dem Tag als er sie kennenlernte ein Heiratsangebot: "Sie war die schönste Frau, die ich jemals gesehen hatte". Arquette lehnte dankend ab, schickte ihren dunklen Ritter aber auf eine mythische Suche. Falls er ihr, unter anderem, J.D. Salingers (Autor des "Der Fänger im Roggen") Signatur und eine schwarze Orchidee bringen könne, würde sie sich das Angebot überlegen. Cage machte sich an die Arbeit und an die Liste, aber Arquette zeigte sich zunächst etwas eingeschüchtert von seiner Determination. Die beiden blieben über die nächsten Jahre in Kontakt und eines Tages erhielt Cage per Telefon die Antwort, auf die er ewig gewartet hatte. Märchenhaft ist auch das Schloß, in dem die beiden seit ein paar Jahren leben. Das Märchenschlossimitat soll Cage aber inzwischen wieder verkauft haben.
Cage sieht sich als "überfrenetisch", als Produkt einer schizophrenen Mutter. Die Trophäen, die ihm sein Ehrgeiz einbrachten, nebst Oscar, stehen auf dem Fernseher, so daß er sie ständig vor Augen hat. Das Publikum kann nur wünschen, daß ihm sein ungezähmter Leistungsdrang viele weitere gelungene Filme beschert.
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